Moove

Moove

Der New Mobility Podcast von auto motor und sport

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Und es war eine strategische Fehlentscheidung der Automobilindustrie vor zehn Jahren zu sagen, das ist eine Commodity.

00:00:05: Ich bin der Meinung, dass China das hier cleverer gemacht hat bei den politischen Rahmenbedingungen und China macht das halt nicht nur auf der Forschung und Entwicklung sondern denkt den gesamten Zyklus bis zur Massenfertigung komplett durch und das über das gesamte Ecosystem.

00:00:21: Copy-Paste ist nicht das was uns in Europa nach vorne bringt.

00:00:26: wir müssen an der nächsten Generation Batterien arbeiten.

00:00:30: Das kann nicht jedes Unternehmen stemmen und hier könnte die Politik auch helfen, dass wir durch dieses Tal des Todes durchkommen.

00:01:01: Wir sprechen heute mal wieder über das Thema Elektrifizierung und was sie antreibt, nämlich über Batterien.

00:01:07: Und während wir jetzt schon in den Autos immer NMC-und LFP Akkus sehen und die immer weiter Verbreitung finden gibt es auch andere Materialien beispielsweise Natrium, die immer mehr Fortschritte machen.

00:01:16: und eine weitere Materialart, die es da gibt, an die viele Hoffnungen gesetzt werden ist das Schwefel.

00:01:23: Der andre Weißschwefel ist nicht unbedingt der schönste Werkstoff, wobei das Gelb ganz hübsches aber stinkt manchmal ein bisschen.

00:01:28: Das Tolle ist aber Reichlich davon und zwar quasi überall, vor allem auch bei uns in Europa und Deutschland.

00:01:34: Und wir haben jemanden gefunden der sich diese Herausforderung annimmt Schwefel in die Batterie zu packen.

00:01:41: das ist nämlich unser Gast heute Ulrich Emes.

00:01:44: Der ist seines Zeichens CEO von Tion und dessen Startup aus Berlin Wie fast alle Start-ups und die machen was, Schwefelbatterien ganz genau.

00:01:53: Und deswegen Ulrich Schönes dir Zeit genommen hast uns heute hier mal ein bisschen mitnimmst in die Welt der Schwefel-Batterie Entwicklung worauf es ankommt, was sie können und warum das vielleicht auch so ein Game Changer wäre.

00:02:01: Deswegen hallo und herzlich willkommen an dich!

00:02:04: Ja vielen Dank Luca und Gerd dass ich heute hier sein darf und etwas übertehren und unsere Technologie berichten kann.

00:02:10: Ich kläre erstmal schon mal eine Frage auf, Theron ist das altgriechische Wort für Splefel?

00:02:16: Also bei uns ist der Schwefel schon im Firmennamen mit drin.

00:02:21: Aber jetzt wissen wir woher der Name von euch herkommt.

00:02:23: aber vielleicht mal noch zu dir zu beginnen.

00:02:25: du hast ja auch schon eine relativ umfängliche Vita die dich auch schon in die Batteriewelt geführt hat bevor du wieder in die batteriewelt eingestiegen bist.

00:02:32: deswegen kannst du dich kurz vorstellen was deine Missionen wer bist du?

00:02:34: was hast du bisher gemacht?

00:02:35: was müssen wir uns von dir merken?

00:02:38: Ja, ich bin von Haus aus Elektrotechniker.

00:02:41: Ich habe in Darmstadt in Lausanne studiert und war dann vierzehn Jahre bei Leica Kamera und hab das Werk in Portugal geleitet.

00:02:46: Das heißt ich bin vom Haus aus ein Produktioner.

00:02:48: Mir ist immer wichtig dass wenn eine neue Technologie entwickelt wird, die man nicht nur einmal im Labor bauen kann so einen Millionenfach in hoher Qualität in der Fabrik.

00:02:58: Und zwei Tausend Zehen hat mich dann Der Ruf eines Headhunters in die Schweiz geführt zur L'Euclonchée Mein erster Batterie Kontakt und ich durfte dann in Wildstedt bei Offenburg eine Lithium-Ionen-Pouchstallfertigung aufbauen für Le Clangier.

00:03:18: Und eine Reihe von Kapitalehöhungen durchführen, sodass die Firma noch durchfinanziert war.

00:03:23: Und im Jahr zwei Tausend vierzehn war eigentlich mein Job beendet.

00:03:26: Dann war ich acht Jahre lang beratentätig in der Batteriebranche, habe viel für die Firma Manz gemacht.

00:03:32: Das hat mich auch zu Apple geführt zu RTL nach China, tomorrow nach Norwegen.

00:03:41: Und dann kam ein neuer Headhunter der hatte gesagt es gibt einen spannenden Startup in Berlin die Zimschwefel-Batterien.

00:03:50: Das war Anfang zwanzig zweiundzwanzig.

00:03:52: ich habe meine due diligence gemacht und hab mir sehr genau die Technologie angeschaut mit Marek unserem Co-Founder und er hat mich sofort überzeugt das ist das next big thing.

00:04:02: Aber zu einer guten Technologie gehört aber auch ein Investor und das habe ich mir auch sehr genau angeschaut.

00:04:08: Und Lukasz Gadovski ist einfach brillant als Startup Investor, weil wir passen da sehr gut in sein Portfolio.

00:04:15: und diese Kombination aus Technologie und Finanzierung hat mich motiviert dann Anfang zweitausend zweiundzwanzig bei Theon in Berlin einzusteigen.

00:04:26: Du musst jetzt vielleicht noch ein paar Namen klären, Lukas ist wehr.

00:04:29: Ich glaube nicht jeder kennt dein, deinen Batterieursprung die man Medizin batterieren kannst du dann auch ein bisschen ausholen und oder vielmehr tiefer reinsteigen.

00:04:38: was steckt dahinter?

00:04:40: Ja Lukasz Kadovski, unser Hauptinvestor ist sehr erfolgreich.

00:04:46: Er hat sehr erfolgreich in Europa gegründet, StudiVZ, Delivery Heroes, Bedshirt und Exits gehabt.

00:04:53: Und er hat in den letzten Jahren einen sehr starken DeepTech investiert.

00:04:57: Und Lukasz will mit seinen Investments die Welt besser machen – mit Wissenschaft die Welt bestmachen!

00:05:03: Er hat in der Reihe von Technologien investiert, Laser aber auch Evitols wo leichte Batterien einfach extrem wichtig sind.

00:05:13: Und deswegen passen wir in sein Portfolio hervorragend hinein.

00:05:19: Dann kommen wir doch zur eigentlichen Frage heute der Schwefel-Batterie.

00:05:25: Kannst du mal ein bisschen erklären, was steckt denn hinter der Schwefel-Baterie?

00:05:29: ganz grob?

00:05:29: Wir wissen jede Batterie hat eine Katholene Anode aber wie kommt dabei das Schwefel rein und was soll er substituieren?

00:05:39: Ja, ich würde gerne noch mal einen Schritt vorher anfangen nach der Motivation.

00:05:45: Wir kennen die Lithium-Ionen-Batterie, die wurde vor fünf Jahren von Sony entwickelt für ihr Camcorder und genau damals das hat Sony gemacht, die haben sich angeschaut welche Aktivmaterialien in Anode oder Katorade können leichter sein?

00:05:58: Und können den nächsten Technologischprung sein um leichtere Batterien zu bauen?

00:06:04: Und genau das Gleiche hat unser Covauner Marek sich auch überlegt.

00:06:08: Er hat vor zehn Jahren angefangen zu... Welche Materialen können wir denn verwenden in einer leichteren, günstigeren Batterie die auch weltweit verfügbar sind?

00:06:19: Da kam er relativ schnell zu einem Punkt es ist nicht Nickelmangaren Kobaldoxid, die sehr schwer besorgen und teuer sind und geopolitisch kritisch, sondern lass uns ein Material nehmen wie Schwefel das weltweit verfügbar ist.

00:06:34: Das ist sehr leicht, wiegt nur ein Fünftel von Nickelmangan Cobalt Oxyd, kostet nur zwanzig Cent pro Kilogramm und nicht zwanzich Euro pro Kilagramm.

00:06:43: Und das ist eigentlich die Grundlage für unsere Batterie-Technologie vor allem wenn man weiß dass siebzig Prozent der Kosten und des Gewichts aus dem Materialien kommen und hier die Kathode den größten Anteil hat.

00:06:55: und das war der Grund dafür warum wir die Kathodenmaterialen ersetzt haben.

00:07:03: Durch Schwefel und auf der Anode ersetzen wir das schwere Grafit, was auch geopolitisch schwierig ist durch Lithium-Metall.

00:07:11: Und diese Kombination ermöglicht uns eine Technologieplattform zu entwickeln die dreimal höhere gravimetrische Energiedichte hat bei einem Drittel der Kosten und dem Drittel des CO² Footprints verglichen.

00:07:24: zur heutigen Lithiumion Batterietechnologie.

00:07:30: Du hast jetzt gerade schon gesagt, die gravimetrische Energietichte ist besonders hoch.

00:07:35: Dreimal höher!

00:07:37: Wie schaut es mit der volumetrischen aus?

00:07:39: Die volumetricen?

00:07:40: da sind wir im Moment noch unter der State of the Art aber unser Ziel ist das langefristige Ziel auf gleiche volumetrische energisches zu kommen wie State-of-the-Art.

00:07:51: Grundsätzlich wäre jetzt die volumitrische Energiedichte wahrscheinlich auch nicht so entscheidend für Fliegende Dinge oder?

00:08:02: Also gerade in der Mobilität, in der Luft sind es vor allem zwei Sachen wichtig.

00:08:08: Das Gewicht und die Sicherheit.

00:08:12: Und das ist eigentlich das Entscheidende bei diesen Anwendungen.

00:08:16: Generell ist Gewicht das Thema beim Mobilität und deshalb sehen wir auch den Markt als unser größtem Markt in Zukunft.

00:08:27: Jetzt hättest du mal einsteigen, warum ist Schwefel so relevant?

00:08:32: Wir haben jetzt gehört ihr plant mit einem Drittel bei den Kosten.

00:08:35: Ein Drittel beim Gewicht.

00:08:38: Das klingt total gut und bei der Energiedichte auch.

00:08:40: aber wie kann Schwefel das leisten wenn wir da jetzt wirklich reingucken?

00:08:44: was ist das was Schwefel besonders macht und so viel besser macht als das Natrium-Nickelmangan-Konstrukt oder das Eisenfussfahrtkonstrukt was wir sonst heute im Hier Auto beispielsweise vorrangig haben?

00:08:56: Ja, das liegt an den Eigenschaften dieses Materials.

00:09:01: Verglichen mit Nickelmagan, Kobalt, Oxid oder Eisenfosphat.

00:09:06: Man muss aber um Schwefel verwenden zu können, muss man ein paar Dinge tun weil Schwefel an sich kann man nicht einfach in Slurry Mix und auch eine Metallfolie aufbringen und dann funktioniert.

00:09:18: Dann wird man wahrscheinlich zwanzig Lade- und Entladezyklen durchschaffen.

00:09:22: Das heißt wir müssen ein paar Dinge lösen Und daran sind achtundzwanzig weitere Firmen außer uns dran und das ist so schön.

00:09:30: Wir sind nicht alleine, aber keiner ist in Massenfertigung.

00:09:34: Also beginnen wir mit dem ersten Problem.

00:09:35: Schwefel ist ein Isolator was jetzt nicht so gut klingt für eine Batterie wenn man dann Isolate einbaut.

00:09:42: also man muss sich etwas überlegen wie bekomme ich diesen Schwefel leidfähig?

00:09:46: Wir machen das mit einer Beschichtung die das ganze Leidfähigkeit macht.

00:09:52: Das zweite ist Und das ist eigentlich das Schlimmste.

00:09:56: Das nennt sich Polysulfide-Shuttleffekt,

00:09:58: d.h.,

00:10:00: beim Laden entweder Arten bilden sich Poly-Sulfide und die wandern dann von der Kartote durchs Elektrolyt an die Anode und blockieren die gesamte Chemie.

00:10:11: Man muss dazu sagen, die Schwefelchemie ist eine Konversionschemie wo es wirklich Lithium und Schwefel miteinander reagiert und Unterprodukte bildet Und die sind dann wieder reversibel im Vergleich zu der heutigen Lithium-Ionen-Technologie.

00:10:25: Das ist eine Intercalationschemie, wo aus den Gittern in der Anode und der Catoeion durchs Elektrolytin hin und her wandern.

00:10:33: Also das ist vom Prinzip ja schon ein ganz anderer Ansatz.

00:10:37: Der dritte Problem – also ein Problem mangelt es da wirklich nicht –

00:10:41: nennen wir

00:10:41: es mal Herausforderungen Die volumetrische Ausdehnung, das kennt man von Silliziumanoden genauso.

00:10:48: Das heißt wenn wir die Sillicemion reinleiten in den Schwefen dann dient der sich um bis zu achtzig Prozent aus und das belastet natürlich alle Grenzflächen und alle Kontakte.

00:11:00: Das heisst man muss sich was überlegen wie kann man diese volumetrische Ausdehnung kompensieren?

00:11:06: Und der vierte Punkt jetzt geht es weiter, jetzt gehen wir auf die Anode.

00:11:12: Wir verwenden Lithium-Metall, weil das ist der ideale Partner.

00:11:16: Wir brauchen ja Lithium für die Reaktion und für die Kathode.

00:11:20: Wenn man aber Lithium Metall verwendet und auch noch schnell laden will, dann bilden sich dort den Dritten.

00:11:26: Also ganz feine Nadel, die durch den Separator stechen und zum Kurzschluss führen.

00:11:31: Das heißt, man muss sich was überlegen wie kann ich diesen Dritten verhindern?

00:11:34: Und wir haben uns zu allen diesen vier Problemen eine Lösung überlebt, haben dies patentiert.

00:11:41: Also wir haben auf der Anode eine Lithium-Metallhostanode entwickelt.

00:11:47: Das ist ein spezielles Konstrukt, das wir auch wieder beschichten und dann prälizieren und zu metrischen Zellen über zweitausend Zyklen erreicht ohne dass es einen Dendrit gab.

00:11:59: Wir haben sogar in fünf Minuten geladen oder laden.

00:12:01: Es gab auch keinen Dendritt.

00:12:05: Für die Beschichtung haben wir auch einen Patent.

00:12:09: Kompensation, wir nennen das Volumetric Pre-Expansion haben wir auch ein Patent um das zu kompensieren.

00:12:17: So jetzt habe ich gesagt Wir haben achtundzwanzig Mitbewerber was wundervoll ist.

00:12:24: was differenziert uns jetzt von diesen anderen?

00:12:29: ja wir sind die einzigen Schwefel in seiner Monoklinikristallinen Form verwendet.

00:12:35: Das heißt wir nehmen nicht Schwefel, mischen den mit Binder und Leitfägen additiven und bringen ihn auf eine leitfähige Folie auf sondern wir lassen Kristalle wachsen.

00:12:48: Und ich vergleiche das immer diese Eigenschaften von Kristallen mit Kohlenstoff.

00:12:54: Kohlenstoff kann je nach Kristallstruktur sehr weich sein wie ein Bleistift oder auch sehr hart wie einen Diamant.

00:13:00: Das heißt, das bestimmt die Eigenschaften und genau das Gleiche passiert mit dem Schwefel.

00:13:04: Wenn ich den Schwefel besonders hoch ausnutzen will für eine Batterie dann ist dieses Monoklinik-Kristall-Linie diese Kristallstruktur ideal geeignet weil unser Ziel ist ja nicht nur Verdoppelung der gegenwärtigen gravimetrischen energetischen sondern eine Vertreifachung.

00:13:24: Und das schafft man nur wenn wir diesen Monoklinik-Kristallgitter verwendet, wurde übrigens auch bestätigt von der Drexel Universität in USA.

00:13:34: So das ist unser Ansatz um zu dieser dreifachen energielich zu kommen.

00:13:41: Kannst du noch kurz weil Du hast jetzt angesprochen erklären wie es mit der Lithium Metall anode in etwa funktioniert was ich euch da ausgedacht habe?

00:13:52: Weil das ist ja für viele batterien eigentlich so ein Spannendes Thema.

00:13:57: Lithium-Metallanoden wären ja eigentlich total praktisch im Sinne der Energietichte.

00:14:04: Ja, das ist ein Polymergeflecht, dass wir zuerst leidfähig beschichten dann Lithiofil beschichten und dann prälizieren.

00:14:17: Kannst du all diese Fachworte noch erklären bitte?

00:14:21: Ein Polymergeflecht Einfach da ausgedrückt ist wie ein Kunststoff Fließ.

00:14:29: Ja, ein Kunststoff Fließ das wird mit dem leidfähigen Material beschichtet elektrochemisch und dann kommt ein weiteres Material obendrauf dass viel also freundlich zu Lithium ist und damit dafür sorgt dass man sich das Lithium sehr gut auf dieser Struktur anlagert Und damit haben wir dann das Lithium in diesem Host eingebaut.

00:14:59: In der symmetrischen Zelle hat man dann zwei dieser Host und lädt von der einen Seite auf die andere, um zumindest ... Wir haben es jetzt in der symmetrischen Zelle gemacht, um die Kathode mal auszuschließen, ja?

00:15:10: Um einfach zu sehen wie funktioniert diese Lithium-Methylhost Anode für sich alleine?

00:15:16: Das haben wir vom Fraunhofer Institut in Dresden überprüfen lassen ob das auch wirklich so ist.

00:15:22: Die haben uns bestätigt tatsächlich Die Zwei-Tausend-Zyklen habt ihr erreicht mit einer Lade und Entladegeschwindigkeit von eine halbe Stunde, also mit zwei C.

00:15:34: Cool!

00:15:34: Jetzt muss ich noch mal fragen... Was ist eine symmetrische Zelle?

00:15:38: Ich finde schon, die fragen einfach die Fragen.

00:15:41: Sehr gute Frage.

00:15:42: Eine symmetrische Zelle ist eine aus wo beide Materialien gleich sind.

00:15:48: Also es ist nicht eine Anode oder eine Kattode, sondern in dem Fall ist eine An ode und ein Anode und eine Elektrodioliter zwischen.

00:15:53: Damit testet man grundsätzlich mal isoliert nur das Verhalten eines Materials, eines Konstruks.

00:16:02: Das sind wir gleich beim nächsten Punkt.

00:16:04: Ihr habt jetzt quasi da so ein Konstrukt mit diesem Fließ ... ist ja fast wie Interkalation für das Lithium oder?

00:16:13: Es geht da rein und wieder raus ohne sich zu verbinden, oder?

00:16:18: In dem Fall ja!

00:16:21: Dadurch verhindert ihr auch die dritten Bildung.

00:16:27: Genau,

00:16:32: genau das haben wir genau angeschaut.

00:16:34: wie verhält sich in der Oberfläche das Lithium Plating?

00:16:38: also wie bildet sich das wenn man das von der einen Seite in die andere Seite hinein lädt?

00:16:43: und wie es dann sieht an die Oberflächen aus und ist eine eine extrem geschlossene und homogene Oberfläche als wenn die Zuhörer schafft im Nachgang gerne ein paar Bilder oder SEM-Aufnahmen.

00:16:55: Davon kannst du sich gerne an mich

00:16:58: melden.".

00:17:00: Sehr gut, das nehmen wir unhin gleich mit!

00:17:02: Wir haben bei dem letzten DeepDive technisch sehr viel Feedback bekommen, dass ihr gerne den Bilder hättet.

00:17:08: Wir werden versuchen es in die Folge einzubauen und deswegen gibt der Ulrich uns nachher durch und dann versuchen wir die eine richtige Stelle zu platzieren.

00:17:14: Ansonsten gibt es natürlich auch Links.

00:17:16: für die Leute, die nur zuhören kriegen wir links in die Schaunorts rein, damit ihr jetzt durchklicken könnt.

00:17:23: Also die Dendriten schaden ja sonst dem Separator, danach käme ja noch irgendwie ein Elektrolyt.

00:17:30: Über den haben wir jetzt bei euch nicht gesprochen.

00:17:33: Was ist das?

00:17:35: Das ist eine sehr gute Frage.

00:17:37: und weil der Elektrodyten eine ganz entscheidende Rolle spielt bei der gravimetrischen Energiedichte.

00:17:45: Stellt euch vor, wir gehen bei der Anode von schwerem Grafit auf Lithium!

00:17:50: Super leicht.

00:17:51: Wir gehen auf der Krathode von NMC schwer, auf Schwefel.

00:17:57: Das dritte Element, Passiv-Element was jetzt noch übrig bleibt.

00:18:01: im Vergleich bei der Technologie ist das Elektrolyt.

00:18:03: D.h.,

00:18:04: es wird auf einmal der Bestandteil der am meisten wiegt und deshalb gibt's da ein berühmtes Verhältnis d.h.

00:18:13: des ES Ratio.

00:18:15: also das Elektrolütschwefelverhältnis is ganz entscheidend Wie viel gravimetrischer energetisch wir haben.

00:18:24: Und um zum Beispiel in unserem ersten Schritt auf fünfhundert Wattstunden pro Kilogramm zu kommen, müssen wir den AS-Rachio signifikant auf drei bis vier reduzieren und in der ersten Generation wird das Elektrolyt noch ein Flüssiges sein.

00:18:46: aber mit drei bis Vier ist es möglich die Fünfhundert Wattstunden pro Kilogramm zu erreichen.

00:18:54: Um dann noch höher zu kommen Richtung tausend Wattestunden pro Kilo Gramm, da müssen wir das Flüssigelektrolöte ersetzen durch ein fester Elektrolyt.

00:19:04: Da arbeiten wir schon dran.

00:19:05: in unserem Fall ist es ein Polymer den wir dann einbauen und dadurch den Flüssiguelektrolytt ersetzen.

00:19:13: Das heißt, wir haben eigentlich eine Festkörper-Schwefelbatterie.

00:19:20: Wenn wir von also nur ums in Relation zu setzen, von fünfhundert Wattstunden dann sind wir ungefähr beim Doppelten.

00:19:28: Das was heute üblich ist mit einem C oder ungefähr?

00:19:31: Genau!

00:19:32: Also ja exakt.

00:19:33: Also man kriegt in einem C acht Einszellen zwischen zweieinhalbzig und dreihundert Wärts Stunden pro Kilogramm.

00:19:39: Kriegt mal auf dem Markt uns ein Fünfhundert wäre dann knapp das doppelte Ja.

00:19:45: Und tausend Wartstunden Das wird gerade auch versprochen für die neuesten Festkörper-Akkus, die schon in den vergangenen Jahrzehnten kommen sollen.

00:19:58: Man hört da so Sachen aus China aber das erreicht ihr wiederum auch nur mit einem Festkörperelektrolyt wobei du gesagt hast Polymer würde man dann ja als semi solid state bezeichnen oder?

00:20:15: Kann man so bezeichnet genau richtig ja.

00:20:18: Und der momentaner Flüssige-Elektrolyt, was ist das ungefähr für eine Flüssigkeit?

00:20:25: Das würde ich jetzt erst mal nicht disklosen.

00:20:28: Ja, verstehe.

00:20:30: Okay und geht ihr diesen Fahrrad mit dem Flüssig-Elektolyt dann wirklich bis zur Serie so dass ihr da auch Batterien habt?

00:20:40: oder ist es der zweite Fahrrad, mit dem er dann wirklich kommerzialisieren wollt?

00:20:46: Also die Plattform... ist letzter medal house anode und die schwefel kathode.

00:20:52: das ist eigentlich die kathoden chemie und die macht den unterschied.

00:20:55: und dies die basis in der richtung tausend zu gehen.

00:20:59: Und wir entwickeln jetzt unsere fünfhundert wattstunden pro kilogramm zähle auf.

00:21:04: auf basis dieser plattformer formen und werden auch die in die erste kommerzialisierung mit flüssigem elektronik.

00:21:13: Aber was von Zeithorizont hast du denn gerade schon gesagt?

00:21:16: Man hört aus China, hier und da ab siebenundzwanzig wollen wir in diese Richtung gehen.

00:21:20: Jetzt die Frage kommt es dann wie viel kommt?

00:21:22: das ist eine Groß-Serie sind das einzelne Highlightprojekte Leuchttürme?

00:21:28: Wie schaut es bei euch denn aus?

00:21:29: weil noch haben wir ja keine reale wirklich kommerzielle Anwendung von irgendeiner Schwefelbatterie.

00:21:35: So ist es also schauen wir uns mal an wo wir gerade sind.

00:21:39: Und vor einem Beispiel.

00:21:41: also wir haben unsere Technologie oder teile unserer Technik in Knopfzellen integriert und sind jetzt gerade dabei das zu überführen.

00:21:49: Kleine Pouch zell und ist schon riesen Schritt weil oft ist das was ihr, was in der in der Knopf Zelle funktioniert muss man dann schon noch mal anpassen damit sie in der paut zelle funktioniert.

00:22:01: Und der erste Schritt ist jetzt Ende diesen Jahres, Anfang nächsten Jahres auf die fünfhundert Wattstunden pro Kilogramm zu kommen in der Bautz-Zelle bis sie dann in einer Pilotanlage produziert wird.

00:22:15: Wenn wir aber noch die Technologie industrialisieren müssen und das wird sicher nochmal zwei bis drei Jahre dauern bis von den Außener Pilotanlagen Kunden kleine Mustersehren beliefern können.

00:22:28: Also das, dass zum Zeithorizont wo wir hier stehen?

00:22:32: Aber

00:22:32: dann sind wir bei zwanzig-achtenswanzig neunzwanzig.

00:22:34: oder dann diese zwei bis drei Jahre Industrialisierung nochmal on top.

00:22:37: Das heißt dann werden wir bei dreißig, zweintreißig... also

00:22:41: die Industrialisierung würde nächstes Jahr beginnen.

00:22:43: Wir brauchen seit zwei Jahren, also achtundzwanziger Jahre die Pilotlinie und genau.

00:22:54: Wir haben, vorher sind wir nochmal kurz abgebroken bei der Ausdehnung der Zellen.

00:23:00: Um achtzig Prozent hattest du gesagt was habt ihr da für ein Mechanismus gefunden?

00:23:05: Ich nehme nicht an dass die Pouchzelle jetzt einfach so knautschick ist das sie die achtzig prozent übersteht.

00:23:11: also muss noch irgendeinen anderen Trick geben.

00:23:13: oder

00:23:14: Ja genau gibt es einen anderen Trick.

00:23:16: Also prinzipiell Da wir keine Slurries bauen sondern Kristalle wachsen lassen und die auch beschichten.

00:23:25: Wir verwenden sehr viele Bestrahlungstechniken verschiedener Wellenlänge um Material zu functionalisieren, also um es erleidfähigzumachen.

00:23:36: aber auch für das Thema Volumaussehnung haben wir ein Konzept, das nennt sich volumetrische Voraussehungen, d. h., wir bestrahlen unsere ganze Kategorie sehr schnell Damit dehnt die sich aus und dann kühlen wir sie sehr schnell wieder ab.

00:23:52: Und da bilden sich wie Art Hohlräume, also ich stelle es jetzt mal einfach dar.

00:23:58: Diese Hohlhäume nehmen nachher die Ionen auf den Schwefel, der sich ausdehnt.

00:24:04: Und damit kompensieren wir praktisch... Wir verlieren dadurch ein bisschen volumetrische Energietichte aber damit sorgen wir dafür dass die Zelle von ihren mechanischen Außenabmessungen gleich bleibt.

00:24:16: Also im Prinzip scheint ihr das Ding auf?

00:24:18: Also wie so ein Schwamm.

00:24:20: Und dann ist da... Ja,

00:24:21: das wird jetzt schon bisschen übertrieben aber von der Logik her ja.

00:24:26: Okay.

00:24:27: Aber genau darauf aufbauend.

00:24:29: Du sagst ihr bestrahlt das?

00:24:30: Mit was bestrahelt man sowas?

00:24:31: also mit

00:24:33: bestrahlen

00:24:33: im Sinne vor X-Ray oder wirklich Energie?

00:24:38: Ja, mit einer bestimmten Wellenlänge einer bestimmte Energie eine bestimmte Zeit lang und hier sind keine thermischen Effekte.

00:24:47: Eine Mikrowelle.

00:24:49: Genau,

00:24:51: ihr

00:24:52: legt das Ding in die Mikrowell, wartet kurz und dann holt es wieder raus.

00:24:55: Nein, so einfach wird's leider nicht sein.

00:24:57: Ja aber nie in die Richtung gehts schon.

00:25:02: Wenn man das jetzt hört wie ist denn bei der Industrialisierung oder bei der Fertigung der Unterschied zu dem was wir bisher kennen?

00:25:11: also wie viel müsstet ihr da umstellen?

00:25:14: Oder könnt ihr Anlagen nehmen die es schon gibt?

00:25:18: Sehr gute Frage, wenn man sich die gesamte Prozesskette anschaut von dem Karton oder Schwefelpulver am Anfang links bis rechts.

00:25:29: Die formierte Zelle haben wir ja drei große Steps.

00:25:32: Erst ist die Elektrodenfertigung dann die Zell Assemblierung und die Elektronen geschnitten und gestapelt und verpackt werden.

00:25:38: Und das Letzte ist die Formierung.

00:25:40: Zell Assimblierungen und Formierungen sind genau gleich wie heute.

00:25:44: Der Unterschied liegt in der Elektrodenherstellung.

00:25:47: Und hier haben wir unsere eigenen Prozesse, die sehr unterschiedlich sind zu den Prozessen, die es heute in der Batteriebranche gibt.

00:25:55: Sehr viele Bestrahlungsprozesse und Flüssigkeiten, bestimmte Temperaturen mit denen wir den Schwefel behandeln.

00:26:05: und diese Technologie ist neu und dafür gibt's noch keine Maschinen.

00:26:10: Die bauen wir im Moment fürs Labor selbst Und die nächste Stufe dann mit dem Partner in die Industrialisierung.

00:26:17: Aber ist es vor dem Hintergrund, wenn man wirklich eine neue Technologie auch in der Fertigung braucht tatsächlich und eine ganz neue Art?

00:26:25: Ist es nicht wahnsinniges Riesenhemmnis das zu machen?

00:26:29: Wir sehen jetzt schon dass allein durch die Verbesserung des Maschinenbaus oder der Industrialisierung selbst überhaupt Unternehmen, die das versuchen in Europa oder sonst irgendwo neue Zählfertigungen aufzusetzen.

00:26:41: Dass sie ganz oft daran am Ende scheitern.

00:26:43: weil genau das jetzt schon mit den etablierten, mit denen du hast gesagt Sony hat vor dreißig Jahren oder wann die Lithiumzelle industrialisiert erfunden und da gibt es immer noch so viele Probleme die man nicht einfach lösen kann wenn ihr jetzt eine komplett neue Linie aufsetzt die man komplett neu machen muss.

00:27:00: Kann das überhaupt?

00:27:00: Oder wieso sollte man das tun?

00:27:03: Ja, weil die Abseite einfach riesig ist.

00:27:06: Ich meine man darf nicht vergessen was kriegen wir dafür?

00:27:08: Wir kriegen dafür eine europäisch in Europa entwickelte Technologie.

00:27:13: Wir sind unabhängig signifikant unabhängig von von Rohstofflieferungen.

00:27:19: Wir kriegen dann eine dreifach höhere Energiedichte zu einem Drittel des Preises und im drittel des CO-Foot Brent.

00:27:26: Dann hätten auch beim Verbrenner bleiben können und nicht aufs Elektroauto umsteigen oder Wir könnten beim Pferd bleiben können und nicht auf den Verbrenner rumsteigen müssen.

00:27:37: Aber ich glaube, genau hier ist unsere Chance in Europa dass wir diese Technologie jetzt entwickeln und auf dieser Basis eine neue Generation Batterien herstellen kann.

00:27:51: Du hast immer Hürden das ist ganz klar.

00:27:53: aber man darf ja nicht nur die Hürde sehen muss auch die Abseite sehen Und ich würde es jetzt nicht sehen, dass komplett alles neu entwickelt werden muss.

00:28:03: Es ist ein Drittel einer Zeltfertigung natürlich das Entscheidende weil da das Material verarbeitet wird.

00:28:12: Aber woher kommt denn dann das Schwefel an?

00:28:14: für sich?

00:28:14: Momentan, ich habe es ein bisschen nachgelesen auch vorher und sehe dann immer wieder ja Schwefel.

00:28:18: Das kommt immer bei der Produktion wenn man Rohöl verarbeitet.

00:28:22: Wollen wir das nicht eigentlich gerade lassen?

00:28:25: Ja gut!

00:28:26: Hätten wir den genug Schwefel auch sonst gibt's dem

00:28:28: Umfang?

00:28:29: Ja

00:28:29: also im Jahr zwei tausend fünf

00:28:30: zwanzig gab es eine jährliche Produktion von Schwefel als Abfall von fünf acht Millionen Tonnen.

00:28:39: Das ist schon viel Zeug.

00:28:42: Mit fünf Millionen Tonnen können wir alle Batterien dieser Welt produzieren, das heißt jetzt nehmen wir mal an, wir halbieren den Erdöl-Ausstoß in der nächsten Jahren was schon sehr optimistisch wäre weil wenn man sich mal anschaut wie viele Leute noch Verbrenner kaufen und wo überall noch Öl gebraucht wird auch in der Kunststoffindustrie.

00:29:04: Ich vergrößere das ganze Chemieindustrie-Sektor.

00:29:07: Thema ja

00:29:09: Also Öl ist einfach weiterhin ein wichtiger Bestandteil in der gesamten Industrie, das heißt wird auch weiterhin Schwefel geben und genau diesen Abfallschwefel den verwenden wir hier.

00:29:23: Das heißt wir sind eigentlich die Abseichler.

00:29:28: Halden, auf denen dann du sprachst von was?

00:29:32: Egal.

00:29:33: Großer Berg liegt der da rum oder ist er schon irgendwo jetzt

00:29:35: in ... Der liegt da rum!

00:29:36: Also wir sind im Mittel-East, also im Mittel East gibt es ja besonders viel Öl und auch besonders viel Schwefel und die wissen nicht, was zum Teil damit machen soll und verscharen den in der Wüste.

00:29:52: Okay.

00:29:53: Dann gehen Sie über in die Batterien.

00:29:56: Du hast gerade noch ein Thema gestreift.

00:30:00: Und dass es hier auch immer wieder geht und zwar Batterien in Europa, du hast jetzt gerade so ein bisschen skizziert wie das mit Schwefelbatterien gut funktionieren könnte ohne die kritischen Materialien.

00:30:16: Wie blickst denn du da so drauf auf die vergangene Batteriestrategie Europas?

00:30:24: Gibt es gar nicht, ist eine Sache von Unternehmen oder war jetzt eher nicht so prickelnd?

00:30:32: Okay.

00:30:35: Ich glaube das sind mehrere Aspekte die man hier beleuchten muss.

00:30:39: Es gibt ja einmal die politischen Rahmenbedingungen.

00:30:44: Das ein und das andere ist dass die Industrie auch ihre Strategie hat fortführen will und ich bin der Meinung, dass China das hier cleverer gemacht hat bei den politischen Rahmenbedingungen.

00:31:05: Und einfach Leitblanken gesetzt haben zwischen denen sich eine neue Technologie sehr gut entwickeln kann.

00:31:14: Und China macht es halt nicht nur auf der Forschung und Entwicklung sondern denkt die gesamte den gesamten Zyklus bis zur Massenfertigung von THL-Level Null bis THL Level Neun komplett durch und das über das gesamte Ecosystem.

00:31:29: Und wenn sich China das überlegt, wir wollen in diesem Segment eine wichtige Rolle spielen dann wird es durchgezogen.

00:31:36: Solche Pläne kommen zustande indem einfach die cleversten Köpfe Chinas sich zusammensetzen und das Ausarbeiten der Politik die Vorschläge macht, die Politik setzt sie um.

00:31:48: uns hieß durch und bleibt dann.

00:31:50: Und es ist voll transparent, jeder weiß die nächsten fünf Jahre läuft der Hase so.

00:31:54: Dann werden auch die Rahmenbedingungen gesetzt oder werden aber auch Steuergelder, regionale Gelder in den Kanton werden da reingesteckt damit sich das entwickeln kann weil jeder will ja In-Line sein mit der Politik in China.

00:32:09: Ich glaube das haben wir versäumt in Europa vor allem auch weil sie auch dann massiv Geld kostet und zwar sind wir gut Und gerade in Deutschland hervorragend, in der Forschung also TL-null bis vier.

00:32:25: Da hat die Politik wirklich einen super Job gemacht und hat hier ein Ökosystem aufgebaut an verschiedensten Hochschulen und Forschungsinstituten wo sehr viele cleverer Elektrochemiker entstanden sind auch viele Patente Der nächste Schritt dann von fünf TL-fünf in die Massenfertigung.

00:32:45: da haben wir unser Problem Weil dieser Aufbau kostet massiv viel Geld und noch mehr Geld, wenn zum Beispiel das Rohmaterial zwanzig Euro pro Kilo kostet.

00:32:54: Und ich schmeiß da die Hälfte weg beim Hochlauf – fünfzig Prozent!

00:32:59: Das kann nicht jedes Unternehmen stemmen und hier könnte die Politik auch helfen dass man durch dieses Tal des Todes durchkommt.

00:33:10: Ich glaube es ist ganz entscheidend.

00:33:13: Du sprichst von den TL, das ist Technology Readiness Level von dem du sprichest.

00:33:17: Richtig?

00:33:18: Okay.

00:33:19: Nur um das auch noch abzuholen, jetzt sagst du dass fünfzig Prozent weggeschmissen werden, das wird sich aber überall... Das ist ja dieser klassische Scrap beim Hochlauf einer Batteriezeitfertigung und es wird ja immer weiter verringert.

00:33:30: Wir hatten hier ja auch schon beispielsweise mit Norquinary gesprochen die das Thema Recycling von insbesondere von diesem ganz battery Scrap versuchen signifikant so verbessern gibt es auch noch ganz viele andere Unternehmen die das machen oder machen wollen.

00:33:43: da planen und da kommen auch wie wir wissen sehr viele aus dem europäischen auch deutschen kontext weil wir hier mit Mühltrennungsweltmeister sind.

00:33:51: in europa oder generell in deutschland ist aber nicht alles nun kleines thema.

00:33:57: wenn man dann also ich weiß nicht ob ob CRTL und BYD in ihren stehenden fertigungen dann haben sie ja nicht mehr fünfzig prozent dann liegen die wenn ich das richtig weiss wenn die Anleihen gut läuft sind die bei zehn prozentrum.

00:34:07: oder habe ich da ein falsches Bild von?

00:34:09: Ja,

00:34:10: unter zehn Prozent.

00:34:12: Wir wollten jetzt noch mal zu.

00:34:14: der ursprüngliche Frage war ja was hat Europa hier nicht gut genug gemacht um eine Batteriefertigung zu etablieren?

00:34:23: und das eine ist sicher politische Rahmenbedingungen und Unterstützung zu geben vom niedrigem THL Level bis hoch in die Massenfertigung

00:34:37: Aber parallel ist mehr E-Auto Förderung.

00:34:39: Also für mich, also wir sind ja hier auch relativ häufig dabei und sagen der Staat hätte und China macht es total und Alex schon immer auf diese zehn Jahre, fünf Jahre, was auch immer.

00:34:48: aber Was hätten denn dann konkret?

00:34:51: man so?

00:34:51: Es gibt eine E-Autoprämie Steuervorteile ohne Ende für Elektroautos etc.

00:34:57: pp.

00:34:59: Es gibt Ansiedlungsprogramme von der EU.

00:35:05: Ich blicke immer so drauf, ich weiß nicht ob du es auch so siehst.

00:35:08: Aber wenn man jetzt das schönste Beispiel für das Scheitern der europäischen Batterieförderung Politik wie auch immer nimmt, dass ist ja Norswald und wir redeten dann genau um den Punkt von dem Du sprachst ne?

00:35:24: Es gab beim Hochlauf zu viel Scraps kostet richtig viel Geld des Verbrennt Milliarden und dann war's am Ende so dass keiner bereit war, diese Milliarden in dieses Tal des Todes reinzuwerfen.

00:35:39: Damit man da durchkommt und dann war es das mit Norsewald hätte man da jetzt bei sich zwei drei Milliarden zugeschossen auch staatlicherseits wo man ja bessere Zinsen bekommt und eine ganz andere Möglichkeiten hat.

00:35:55: Dann hätte man das Tal des Todes vielleicht überstehen können.

00:35:59: oder wie siehst du's?

00:36:00: Ich sehe das genauso und vor allem hätte mir vielleicht auch ein bisschen kleiner anfangen können.

00:36:04: Eine kleinere Fabrik bauen, dort lernen und hochfahren.

00:36:09: Ich meine eine Gigawatt-Schunde Ausschuss ist für eine einen Gigawattschunde natürlich viel günstiger als für zehn oder für sechzehn an mehreren Standorten.

00:36:20: Das ist sicher ein Thema aber das andere entscheidende also der Staat gerade wenn er Wenn er eine langfristige, langfristig Strategie für seine Industrie hat.

00:36:33: Und ich glaube das ist der nächste Punkt da wichtig ist auch eine Industriestrategie fürs Land und davon leiten sich dann die Maßnahmen ab.

00:36:44: Da kann man sich auch entscheiden in welchen Segmenten wir mal puschen.

00:36:48: was kostet es?

00:36:52: Es ist ganz wichtig neben der Größe der ersten Fabrik finanzieren und totales Todes auch sich zu überlegen.

00:36:59: Machen wir jetzt Copy-Paste existierender Technologie?

00:37:05: Und werden in fünf Jahren so gut sein wie andere heute?

00:37:09: oder müssen wir uns nicht überlegen, was ist denn die nächste Generation?

00:37:13: Und nehmen da nicht einen Blumenstrauß von hundert verschiedenen Technologien, sollen sagen Wir nehmen die vier meist vielversprechendsten Technologin und fördern die massiv.

00:37:25: nicht hundert Projekte mit fünf Millionen, sondern vier Projekten mit massiv fünfzig bis hundredfünfzig Millionen.

00:37:32: Und bringen sie dann aber auch durch das Tal des Todes durch.

00:37:37: Also weniger, aber intensiver.

00:37:39: Gibt's da in deinen Augen Beispiele bei denen es gut funktioniert?

00:37:42: Wenn ich das höre denke ich automatisch an Airbus und denke dann bitte macht es nicht!

00:37:52: Weil für mich ist so die Frage, was brauchst du noch?

00:37:54: Du hast selber erzählt.

00:37:55: Du hast eine kleinere Batteriefertigung in Deutschland hochgezogen.

00:38:00: Also das heißt generell wenn wir das wollen können wir das auch.

00:38:02: industriell können wir dass.

00:38:04: Wir kriegen es aber halt nicht auf ne Skalierung Die dann halt keine Ahnung Autos mit hunderte Kilometer Stunden Batterien versorgt.

00:38:11: Das hat einfach ein anderes Level als als im Medizinprodukten Herzschrittmacher akut zu setzen an der Batterie zu bauen die Dann ganz extreme Anforderungen erfüllen muss Aber natürlich in der Menge niemals so vom Band fallen muss und auch zu anderen Kosten von beiden Fallen darf.

00:38:25: Ja, man muss diese erste Fertigung so aufbauen und so lernen das die skalierbar ist und dann gelingt uns es auch in Europa.

00:38:32: also ich wird jetzt nicht komplett hoffnungslos sein dass wir das nie hinbekommen.

00:38:38: aber die Frage ist halt wie?

00:38:40: Und ich würde halt nicht gleich nur zehn Gigawatt schon Fabrik da hinstellen soll fünfhundert Megawatt Stunden oder eine Gigawatte schon die skalieren machen Und die dann ausrollen auf größere Kapazitäten.

00:38:55: Aber noch mal zurück zu der Frage kurz zuvor, gibt es denn Beispiele?

00:39:02: Also was in Deutschland jetzt in den letzten drei Jahren in Richtung Nahtriumion entstanden ist sicher ein gutes Beispiel für stationäre Speicherung und auch für die Entwicklungsleistung und nachher die Industrialisierung.

00:39:18: Also hier sind wir wieder, wir fangen gut an jetzt mit TL bis CLV.

00:39:23: Es wäre jetzt wichtig dass man das weiterzieht bis in die Fertigung weil das ist eine dieser Technologien wo es Sinn macht die durchzuziehen.

00:39:31: Ja

00:39:33: also das ist auch so mein Eindruck.

00:39:36: von Natrium hört man ja Auch wieder eher aus China, da kommen die ersten Autos damit.

00:39:43: Bei uns höre ich eben auch ja es wird viel geforscht und wir sind da schon weit aber dass wir was bauen wer jetzt nicht?

00:39:50: so wie siehst du das bei Schwefel-Batterien?

00:39:55: Ihr plant ja eher für ja ich sage jetzt mal aus unserer Perspektive auch Nischen und nicht für Autos.

00:40:01: zum Beispiel wäre grundsätzlich die Technologie auch für eine große Anwendung geeignet und sinnvoll?

00:40:11: Also, Einspruch euer Ehren.

00:40:14: Wir beginnen natürlich... wir machen es eigentlich so wie ich es gerade beschrieben habe.

00:40:20: Wir beginnen mit dem Markt bei dem jedes Kilo Einsparung den höchsten Wert bringt.

00:40:26: Und das ist erstmal alles was fliegt.

00:40:29: Und wir haben gerade ein Projekt gestartet mit der TU Berlin, die machen das Batterie Management System und Space Structures auch eine Berliner Unternehmen.

00:40:37: Die machen sehr leichte Gehäuse für Weltraumanwendung und wie entwickeln zusammen ein Batteriemodul fürs Satelliten?

00:40:47: Wir wollen damit dieses Batterie Modul halbieren in den nächsten zweieinhalb Jahren.

00:40:55: Das ist zum Beispiel im Markt jedes Kilo Dass du beim Start sparsst kostest, spart dir fünfzehntausend Euro.

00:41:03: Und damit und das ist ein überschaubarer Markt aber damit können wir anfangen unsere Technologie zu produzieren.

00:41:10: der nächste markt sind die drohen lieferdrohen.

00:41:14: ja Das ist auch.

00:41:17: es ist dann der nächst größere markt.

00:41:20: und dann kommen elektrische flugzeugen.

00:41:21: dass es als gerade Gerade bei allem was fliegt, ist.

00:41:25: jedes Kilo Einsparung hat eine enormen Wirkung auf Design des Flugzeugs.

00:41:33: Payload also Transportlast Reichweite der ganze Business Case wird signifikant besser durch die Einsparungen von Gewicht bei der Batterie.

00:41:43: und deswegen sagen wir, wir beginnen mit diesen Märkten, die auch kleiner sind, die überschaubarer Output, aber auch eine signifikante höhere Marscher erwirtschaften können.

00:41:55: Weil sicherlich wird uns der Kunde aus der Luftfahrtindustrie nicht vierzig Euro pro Kilometer was Stunde bezahlen wenn er dafür in der Batterie hat die nur noch die Hälfte wiegt.

00:42:08: das ist ein High Value Markt und deswegen fahren wir damit an.

00:42:11: Und dann Der nächste große Markt ist natürlich alles was Elektromobilität.

00:42:17: Das ist der Markt Ja, aber wir haben dann schon die Erfahrung aus diesen anderen Märkten und wir wissen das ja.

00:42:24: wie lange dauert es bis eine Technologie in einem Fahrzeug integriert ist.

00:42:29: Wie viel Testzügel ABCD-Muster müssen produziert werden bis dass da nachher in dem Fahrzeug ist?

00:42:38: Das wird auch ne Zeit lang noch dauer.

00:42:42: Weil du hast gerade gesagt das Automotive und Dauer zu lang bis es dann getestet ist.

00:42:48: Wie ist es generell bei Schwefelbatterien mit der Sicherheit, Brennbarkeit und so was?

00:42:53: Also wir haben noch keine Tests gemacht wie UN-Achten-Dreißig-Tests.

00:42:57: Wir können... Was wir vergleichen können ist elektroschemisch in Nickelmangaren Kobalt Oxid gibt Sauerstoff.

00:43:07: Oxidsauerstoff.

00:43:08: also ist das natürlich ein Problem wenn etwas brennt.

00:43:11: Schwefel hat keinen.

00:43:13: Sauerstoff, also diese Abwesenheit hilft schon mal.

00:43:18: Weil letztendlich im Prinzip ein weiteres Element ist, was kritisch ist das Elektrolyt?

00:43:25: Da sind wir vergleichbar.

00:43:27: so lange wie flüssig bleiben bei Polymer wird es dann wieder günstiger.

00:43:32: Deswegen ist ja auch die Feststoff Batterie so sehr gefragt in Fahrzeug und auch in der Luftfahrt weil da die Sicherheit höher ist.

00:43:43: Wo kommt eigentlich so der größte Hebel her?

00:43:50: Ist es eher der Ersatz jetzt der Schwefel, also der NMC Materialien durch den Schwefel oder ist das eigentlich die Metallnode, die man ja auch mit Festkörper erreichen möchte.

00:44:07: Das ist wieder eine sehr gute Frage, weil das im Prinzip meiner Meinung nach bei den Gewichtsverbesserungen bei den Festkapitaterien kommt vor allem von der Lithium-Metallanode.

00:44:20: Dadurch dass der Grafit rausgeht.

00:44:22: aber der größte Hebel in unserem Fall kommt von der Kartude.

00:44:28: Weil die spezifische Kapazität, nehmen wir mal nur die theoretische.

00:44:33: Von Schwef liegt bei thousandsechsundsechstundfünfundsiebzig Milli Amper-Stunden-Programm.

00:44:40: Und Nickelmangan Kurbaldoxyl hat zweihundertachtzig Milli amper Stundenprogramm.

00:44:46: also das ist ein Riesenunterschied wieviel Milli Ampere Stunden ich Programm unterbringen kann.

00:44:53: aber korrekt muss mir sein man muss natürlich auch jetzt die Zellspannung mit dazunehmen, weil das gibt ja aus Volt mal Ampere.

00:45:03: Gibt ja Watt.

00:45:04: also muss man hier die... ...drei Komma Sechs Fünf Volt bei NMC Grafit... ...multiplizieren und bei Schwefel haben wir nur zwei Komma Eins Volt.

00:45:17: Aber wenn wir aber diese Multiplikation jetzt durchführen drei Komma sechs fünf Mal Zwei Hundert Acht Spillern per Stunde und Zweie Komma Eins Volt mal Tausend Sechs Sechsein Fünfund Siebzig Haben doch noch Ein Signifikant, nämlich diesen Faktor drei zwischen diesen beiden Chemien.

00:45:35: Ich habe mich gerade im Kopf gerechnet nach so, wieso kommen wir auf Faktore drei?

00:45:39: Wo ist der Pferdefuß aber die Spanne?

00:45:44: Was mir noch bei der ganzen Sache interessieren würde es auch deine Einschätzung.

00:45:48: du hast gerade vorhin gesagt Natrium da wird gerade viel gemacht passiert auch angenehm viel.

00:45:54: Hat man sich dann in Europa oder auch in Deutschland schon zu sehr auf Natrium versteift und nimmt Schwefe nicht genug wahr?

00:46:00: Oder siehst du, dass man das einfach noch ergänzen kann oder was ist da dein Eindruck gerade.

00:46:05: Und wie viele Chancen siehst Du generell in der Natriumtechnologie?

00:46:08: also es gibt ja Auch nachdem die Lithium-Jurund Technologie eingeführt wurde gab's ja weiterhin Bleisäure Akkus.

00:46:15: Es wird immer verschiedenste Technologien parallel gehen, geben je nach Anwendungsfall und so wird es auch in der Zukunft sein.

00:46:23: Es gibt für bestimmte... Also Natium ist schon eine sehr interessante Technologie.

00:46:29: vor allem löst ein Kostenprobleme und einen Versorgungsproblem auf der Anodenseite.

00:46:37: bei Schwefel hat man noch den Fall.

00:46:39: wir lösen jetzt zusätzlich noch das Gewichtsproblem.

00:46:42: deswegen ist das ist der Schwefel.

00:46:44: deshalb würde ich sagen nee parallel gehen Aber nicht den Blumenstrauß von hundert verschiedene Technologie, sondern drei Technologien.

00:46:55: Natrium, Feststoff, Schwefel – das sind die Anwendungen.

00:47:03: und in diese Richtung weiterlaufen.

00:47:12: Jetzt zurückblickt, also die, die am meisten absehbar Batterien brauchen werden sind ja die Autobauer.

00:47:20: Was würdest du eigentlich sagen?

00:47:23: Wie sind sie früher vorgegangen diese Entscheidung zu sagen irgendwann mal wir machen hier in Deutschland keine Batterien das wird irgendwann Community.

00:47:34: deswegen brauchen wir es nicht muss man die kann man die noch evidieren?

00:47:39: Und was sollten Sie jetzt für die Zukunft tun?

00:47:43: Also man muss sich halt überlegen auch wieder Industriepolitik, Strategie.

00:47:47: Wie viel Wertschöpfung am Auto will ich in Deutschland oder in Europa haben?

00:47:54: und wenn der Schiff vom Verbrenner zum Elektrofahrzeug ist und dort die Batterie dreißig bis vierzig Prozent der Wertschöffung ausmacht dann kann ich mich entscheiden Ich gebe auf Oder ich sage, ich hole auf beziehungsweise über Treff mit einer neuen Generation

00:48:13: die

00:48:14: den State of the Art und wir sind eine Industrie Nation.

00:48:18: Wir haben exzellent ausgebildete Ingenieure und Wissenschaftler es wäre doch gelacht wenn man das nicht hinbekommen.

00:48:26: also das heißt wir brauchen hier ne Strategie und jetzt haben wir diese Delle und es war eine strategische Fehlentscheidung der Automobilindustrie vor zehn Jahren zu sagen ist eine Commodity.

00:48:37: Es gab super Ansätze, wir denken nur an Litag in Kamenz.

00:48:43: Es hätte zwei drei Jahre, zweitandt Millionen mehr gebraucht dann wäre Kamenz eine blöde Landschaft.

00:48:52: und genau die Situation haben wir heute müssen jetzt durch dieses Tal durch und wenn die Politik eine langfristige Strategie für Deutschland hat Dann müssen wir jetzt dafür sorgen dass wir dass wir in Industrien, die wichtig sind für Deutschland Wertschöpfung wieder generieren.

00:49:12: Und ich meine, wir haben sechsohnundachzigtausend Mitarbeiter in der Automobilindustrie also die Automobilistriesen entscheidender Wirtschaftsfaktor.

00:49:21: und da sich abhängen zu lassen geht eigentlich nicht.

00:49:28: dazu muss man ja sagen Die Batterien brauchen mehr Nicht nur für die Autos.

00:49:31: Also das wäre noch zusätzlich Argumente genug da einmal ordentlich Gas zu geben.

00:49:37: Ich glaube, heute hat Clemens Fust irgendwo geschrieben was die Bundesregierung jetzt tun müsste sich mal vor allem um die Energie das war die erste Priorität die er genannt hat zu kümmern.

00:49:49: und ich glaub ohne Batterien wird es da auch schwierig im Energienetz ohne Speicher weiterzuarbeiten oder?

00:49:58: Absolut, absolut.

00:50:00: Und das ist ja auch die Chance, es ist ja ein Multiplikator für viele Industrie in den deutschen Power Tools.

00:50:08: Roboter Roboter, die kommen massiv jetzt Spacetronen also über Handys überall wo wir hinschauen haben brauchen wir mobile Speicher und auch stationäre Speicher.

00:50:21: Und vor allem wenn wir unsere Zukunft CO zwei frei wird elektrisch sein Und in dieser Zukunft ist die Batterie das eine der entscheidenden Elemente, um diese Energie nutzbar zu machen.

00:50:40: Ein großes Thema noch auch wegen der geopolitischen Instabilität.

00:50:43: Wir sehen ja auch aktuell immer mehr im Militech-Bereich also im militär technologischen Bereich dass dort auch elektrifiziert wird ganz viel auch um die Unabhängigkeit zu schaffen.

00:50:55: Ist es ein Thema für euch?

00:50:56: auch vor dem Hintergrund, dass für Militärausgaben ja nicht nur mittlerweile in den USA sondern auch in Europa und speziell in Deutschland sehr viel Geld auch für Forschung, Entwicklung und Co.

00:51:05: locker gemacht werden kann oder schließt ihr das aus?

00:51:10: Gut, dass du mich danach fragst!

00:51:12: Das ist für uns kein Thema.

00:51:13: also wir halten uns aus den Militärthemen heraus.

00:51:19: Wir sind der Meinung es gibt genügend Anwendungen wo Batterien sinnvoller nutzen für die Menschheit ein einsetzbar sind, gerade unsere leichten Batterien bei der Belieferung von Medikamenten mit Drohnen oder Pizza.

00:51:38: Oder sonstige Mobilität und deswegen gehen wir nicht in militärische Anwendungen oder Julius rein.

00:51:49: Okay, hast du noch etwas Gerd an der Stelle?

00:51:52: Nee ich würde vielleicht noch mit dem abschließen, was wir uns hier noch notiert haben.

00:51:57: Wo siehst du also vielleicht auch ein bisschen zusammenfassen?

00:52:01: Theon in fünf Jahren?

00:52:03: und wo siehst Du Dich selber?

00:52:06: Ich bin ja schon den fortgeschrittenen Alter aber viel wichtiger als ich ist Theon.

00:52:15: Ich sehe Theon als den europäischen Player in der nächsten Generation Batterie-Technologie Und eine ganz entscheidende Rolle spielen in der europäischen Batterieindustrie.

00:52:31: Okay, ja gut.

00:52:34: Aber das heißt du siehst auch eine Zukunft für eine europäische Batterie-Industrie?

00:52:37: Das finde ich ganz schön dass man mitzunehmen noch am Ende als ein Art Ausblick und Licht an diesem dunklen Tunnelende.

00:52:43: Gar absolut!

00:52:45: Wie gesagt, ich wiederhole mich jetzt.

00:52:46: Copy Paste ist nicht das was uns in Europa nach vorne bringt.

00:52:51: Wir müssen an der nächsten Generation Batterien arbeiten.

00:52:55: Und die haben wir schon in der Forschung, die haben ja schon in den Universitäten bei uns.

00:53:00: Wir sind dran und dann damit haben wir auch eine Chance wettbewerbsfähig zu werden.

00:53:07: Wir dürfen nicht copy-paste machen.

00:53:09: das wird nicht funktionieren.

00:53:10: Wir müssen so wett bewerbsfähige Produkte bauen dass die ganze Welt das will und es ist auch möglich.

00:53:18: Finde ich schön.

00:53:20: Lichte, lichten Blick Ausblick.

00:53:22: Zum Ende von dem MovePodcast gibt es noch ein kurzes AB-Fragen Quiz bei dem du dich bitte für das Für oder Wieder jeweils entscheiden darfst.

00:53:30: War's dir denn mehr liegt?

00:53:31: Oder wofür du mehr stehst?

00:53:33: Bist du der Typ Streaming Dienst oder CDU und Schallplatte?

00:53:36: Streaming Dienste

00:53:38: Ferrari oder Tesla?

00:53:40: Tesla?

00:53:42: Okay Apple oder Google?

00:53:45: Apple

00:53:47: Loft in der Stadt oder Altes Bauernhaus aufm Land?

00:53:49: Altesbauernhaus am Land?

00:53:52: Auto oder Fahrrad?

00:53:54: Autor.

00:53:55: Im Auto vorne oder hinten?

00:53:57: Vorne.

00:53:58: Fahrer oder Beifahrer?

00:54:00: Fahrer.

00:54:01: Bist du ein guter Fahrer?

00:54:04: Muss die anderen fragen!

00:54:08: Okay, in Sachen Datenschützen AGBs bist Du Alu-Wut oder Acceptor?

00:54:14: Acceptor.

00:54:16: Okay, ehrlich... In Sachen Wunsch Adrenalinpegel mehr Motorrad fahren oder eher entspannt Fliegen fischen?

00:54:24: Ruf

00:54:27: Nähmete Ort fahren.

00:54:28: Star Wars oder Star Trek?

00:54:30: Star Trek

00:54:32: und Kaffee oder Tee?

00:54:34: Kaffeeeee

00:54:35: Steak oder Verlaffen?

00:54:37: Steak

00:54:38: Und Nachtäule oder Lärche?

00:54:41: Lärsche.

00:54:42: Also klar, und das war's auch schon!

00:54:44: Vielen vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast in die Welt der Schwefe Zellentwicklung und vor allem auch, was da alles kommt noch uns das erklärt hast.

00:54:53: Vielen vielen Dank an euch da draußen!

00:54:54: Vielen dank fürs Zuschauen und zuhören.

00:54:57: Ihr hört uns wieder nächste Woche.

00:54:59: bis dahin schreibt uns gerne die Kommentare Schreibt uns gern E-Mails an podcastappmove-magazin.de Wenn ihr Wünsche Fragen Anregungen Ideen Feedback habt.

00:55:08: wir leiten ja auch gerne weiter Und dann kann euch der Ulrich auch mit Daten Links und Co.

00:55:13: versorgen wie er es vorhin eigentlich gesprochen hat.

00:55:15: und Dann bleibt mir nochmal noch mal vielen Dank Gerd.

00:55:18: Vielen Dank euch und dann tschüss, bis zum nächsten Mal.