"Wir brauchen einen Marschallplan für die Autoindustrie!"
Droht der deutschen Autoindustrie wirklich ein kleines Detroit – oder wirken die Zahlen gerade schlimmer, als die Lage tatsächlich ist?
Darüber sprechen Luca Leicht und Gerd Stegmaier in dieser Folge von Moove mit Constantin Gall von EY. Gall ordnet ein, warum aktuelle Abschreibungen die Bilanzen verdunkeln, weshalb die extremen Margen der vergangenen Jahre nicht der Normalzustand waren und warum viele E-only-Strategien derzeit unter Druck geraten. Ein Schwerpunkt liegt auf China: als verlorener Exportmarkt, als digital stärkerer Wettbewerber und als Lieferant von immer mehr Komponenten. Dazu kommt der Blick auf die Zulieferer, die laut Gall besonders hart von Unterauslastung, Fehlinvestitionen und den Standortnachteilen in Deutschland getroffen werden. Am Ende geht es um die entscheidende Frage: Welche politischen und wirtschaftlichen Weichen müssten jetzt gestellt werden, damit aus der Transformation keine schleichende Standortkrise wird?
Darum geht’s unter anderem:
- Warum die aktuellen Bilanzzahlen düsterer wirken können als die tatsächliche Cash-Lage
- Weshalb die Margen der Nach-Covid-Zeit nicht nachhaltig waren
- Warum E-only-Plattformen und schwache Volumina heute so teuer werden
- Weshalb Zulieferer deutlich stärker leiden als Hersteller
- Welche Rolle China heute noch als Exportmarkt spielt
- Warum Gall keine echte „China-Schwemme“ bei fertigen Autos sieht
- Weshalb Hybrid und Multi-Powertrain wieder an Bedeutung gewinnen
- Warum Gall am Ende optimistischer auf die Branche als auf den Standort Deutschland blickt
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