Moove

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Der New Mobility Podcast von auto motor und sport

Moove | Warum E-Autos den CO2-Ausstoß nicht erhöhen

Moove | Warum E-Autos den CO2-Ausstoß nicht erhöhen

Günter Hörmandinger beschäftigte sich schon in den 90ern als Beamter der Europäischen Kommission unter anderem mit den Umweltauswirkungen der Verkehrspolitik und war für die Vorbereitung der ersten EU-Verordnung über die Begrenzung der CO2-Emissionen von Pkw zuständig. Heute ist der Doktor der Physik und Umwelttechniker stellvertretender Direktor der Agora Verkehrswende.

Im Podcast spricht er darüber, wie ein klimaneutrales Deutschland möglich ist und dass ein entsprechendes Szenario nicht von einer Einschränkung unserer Mobilität ausgeht – aber von einer Veränderung. Hörmanndinger spricht über die Anteile der verschiedenen Bereiche unserer Gesellschaft am gesamten CO2-Ausstoß und erklärt, warum der Straßenverkehr bei der CO2-Einsparung Nachholbedarf hat. Und er erläutert, wie wenig durchdachte Analysen darauf kommen, Elektroautos würden den CO2-Ausstoß in Deutschland erhöhen.

Außerdem erklärt Hörmanndinger, was Treibhausgase sind und wie er mit dem menschengemachten Klimawandel umgeht und wie er im Lichte dessen seine eigenen Mobilitätsbedarf bewältigt.

Moove | "Die besseren Motoren sind elektrisch"

Joachim Doerr hat über Verbrenner promoviert und ist jetzt E-Antriebsentwickler. Mit seinen Posts begeistert er 10.000 Follower. Im Podcast erklärt er, warum und vergleicht.
Wer eine erfolgreiche Doktorarbeit über „Konzeption, werkstoffgerechte Gestaltung und Festigkeitsnachweis für ein Magnesium-Hybrid-Zylinderkurbelgehäuse“ verfasst hat, dürfte den meisten Laien als klassischer Petrolhead gelten. Und doch hat Joachim Doerr nach 16 Jahren Verbrennungsmotorenentwicklung 2014 in ein Fach gewechselt, das vielen thermodynamisch sozialisierten Entwicklern eher fremd und vielleicht sogar suspekt ist. Seit 2017 ist Dr. Joachim Doerr „Leiter Konstruktion E-Motoren und elektrische Achsantriebe“ bei Audi. Mit der Präsentation des E-Tron 2018 begann Doerr vieles aus seiner Arbeit auf Linkedin zu teilen. Seine Begeisterung scheint ansteckend: Inzwischen hat Doerr die 10.000er-Marke von Followern auf Linkedin überschritten, Kommentare unter den Posts eskalieren teils zu Expertendiskussionen.
Im Podcast erläutert der 47-Jährige was gute Elektromotoren ausmacht, was die Vorteile von Asynchron- oder Synchronmaschinen sind, dass fremd oder permanent erregt nichts mit Ärger zu tun hat und wo der Reiz von mehreren Motoren auf einer Achse liegt. Außerdem spricht er über Drehzahlen und Drehmoment von E-Maschinen und warum Getriebe auch für E-Motoren eine Option sein können. Ein Benzingespräch ohne Sprit.
Wo Joachim Doerr demnächst den Strom für seinen E-Tron herbekommt, wie weit er damit reist und wie er inzwischen mit Reichweitenangst umgeht, hören Sie hier in dieser neuen Folge von MOOVE, dem New Mobility Podcast von auto motor und sport.

Wenn Sie eine Frage, Wünsche oder Anregungen haben, schreiben Sie uns einfach unter podcast@moove-magazin.de

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Moove | "Wasserstoff-Pkw sind Unsinn"

Professor Martin Doppelbauer hält den Lehrstuhl für hybridelektrische Fahrzeuge am Karlsruher Institut für Technologie. Und er hat ein Strategiepapier "Elektrische Pkw" veröffentlicht, das es in sich hat. „Brennstoffzellen-Pkws sind technisch, ökonomisch und letztlich auch ökologisch ein Unsinn". Nach Meinung von Martin Doppelbauer sind vielmehr "batterieelektrische Pkw der einzig gangbare Weg in eine abgasfreie und CO2-emissionsarme Zukunft der individuellen Mobilität“. Im Podcast erläutert der Experte, warum. Er rechnet vor, wieso eine Wasserstoff-Infrastruktur unrentabel ist, dass Brennstoffzellen-Autos in ihrer CO2-Bilanz um ein Vielfaches schlechter sind als batterieelektrische Autos und kaum Vorteile selbst gegenüber Verbrennern haben und wie erstaunlich klein für Solarzellen sein müsste, die alle Autos in Deutschland mit Ladestrom versorgen könnten. Warum und wofür Wasserstoff in Zukunft trotzdem wichtig ist, ob und welche E-Autos Doppelbauer privat fährt und womit er noch lieber unterwegs ist, erzählt der promovierte Elektrotechniker in einer neuen Folge von MOOVE, dem New Mobility Podcast von auto motor und sport.

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Moove | Tesla oder China – wer hat die Super-Batterie, Herr Professor?

Maximilian Fichtner ist Direktor am Helmholtz-Institut in Ulm und Professor für Festkörperchemie an der Universität Ulm. Außerdem ist er wissenschaftlicher Direktor von CELEST ("Center for Electrochemical Energy Storage Ulm-Karlsruhe"), einer der größten Forschungsplattformen zum Thema Batterien. Die Suche nach neue Methoden zur Energiespeicherung und die Entwicklung der entsprechenden Materialien bestimmt seine wissenschaftliche Tätigkeit. Für Fragen nach der besten Batterie für die Zukunft des Elektroautos ist er also der perfekte Gesprächspartner.

Aber was ist überhaupt die beste Batterie? Liegt der Fokus auf Speicher- oder Schnellladefähigkeit, auf niedrigem Volumen oder Gewicht oder darauf, möglichst wenig problematische Rohstoffe zu verwenden oder ist weniger Brandgefährlichkeit noch wichtiger? Und zu welchem Preis ist es möglich, das alles unter einen Hut zu bekommen?

Im Podcast erklärt Fichtner, welchen Schritt Tesla mit dem Battery Day gezeigt hat und wie groß der Rückstand etablierter Autohersteller ist, lotet die Chancen neuer Anoden- und Kathodenmaterialien aus und spricht über Fortschritte durch klugen Zellaufbau.

Wer mehr über die wichtigste Komponente des Autos der Zukunft wissen will, ist also in diesem Podcast genau richtig und erfährt außerdem, warum der Professor von Elektroautos begeistert ist, ob und was für eines er fährt, ob er noch ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor besitzt und welches ihm noch Freude bereiten würde.

Moove | "Ladesäulen sind wie intelligente Toaster"

Georg Griesemann ist studierter Betriebswirtschaftler und Steuerberater. Er hat sich aber auch intensiv geschäftlich mit Solarzelleninstallation beschäftigt. Jetzt will er mit Compleo als Komplettanbieter für Ladesäulen der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen.

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Moove | "Elektro-VWs wären auch ohne Dieselskandal gekommen"

Der Unternehmensberater hat ein 460-Seiten-Buch über die „Neuerfindung“ der Autoindustrie geschrieben, die bald nicht mehr nur Fahrzeuge verkaufen kann, sondern Mobilität als Service anbieten muss. Die bittere Pille: Für eine Reinkarnation muss vieles erst mal sterben.

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Moove | "Wegen der Umwelt fahre ich kein E-Auto"

Eigentlich hatte Christoph Erni überhaupt nichts mit der Elektromobilität zu tun. Auch die ganzen ökologischen Argumente überzeugten ihn nicht, bis er aus Trotz nach einem Gespräch mit einem Geschäftspartner einen nach seinem Maserati ein Tesla Model S bestellte. Aus dieser vermeintlichen Übersprungshandlung ist heute ein kleines Unternehmen entstanden, das sich zum Ziel gemacht hat, E-Auto-Fahrern das Leben zu erleichtern indem es das Laden sicherer, einfacher und stressfreier macht und damit zu einem der kleinen, aber wesentlichen Treiber der Verkehrswende zum E-Auto zählt.

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Moove | Haben die Deutschen auch das Thema Wasserstoff verschlafen?

Nikolas Iwan ist ein Idealist - und dass obwohl er seit langem für einen Öl-Konzern arbeitet. Seit 2015 ist er beim Joint Venture H2-Mobility, das unter anderem von Shell, Daimler und Linde gegründet wurde und macht sich für das Thema Wasserstoff als Energieträger in der Mobilität stark.

Im Podcast erzählt Iwan, warum seine Frau nur bedigt von dem Thema H2- und E-Mobilität zu überzeugen ist, was ihn antreibt, warum die knapp 90 Wasserstofftankstellen für den aktuellen Bedarf ausreichen und wie es um die aktuelle Entwicklung und um das Thema Wasserstoff steht.

Außerdem verrät er, was vom Wasserstoffkapitel im Corona-Konkjunkturpaket zu halten ist, welche Hersteller in Sachen H2 vorne liegen und warum es für alle Autohersteller blutig, für die Deutschen aber vermutlich am blutigsten wird, weil sie das Thema nicht entschieden genug angehen würden.

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Moove | Warum die Verkehrswende doch E-Scooter braucht

Jashar Seyfi kämpft nicht nur im Podcast gegen Vorurteile – gegenüber elektrischen Tretrollern, erklärt, wie das Geschäft mit ihnen funktioniert, warum sie sehr wohl Autofahrten einsparen und weshalb es eine gute Idee war, dass Lime nicht mit der Carsharingplattform von Daimler und BMW (Sharenow) kooperiert, wie wenig Mitarbeiter Lime hat und wie man es dennoch schafft, 20.000 Roller zu warten.
Außerdem erzählt Seyfi, wie es gelang trotz hart umkämpfem Markt schon im ersten Jahr schwarze Zahlen zu schreiben und wieso er in den Einschnitten durch Corona nicht nur negatives sieht - obwohl während des Lockdowns quasi keine Elektro-Roller des Startups mehr gemietet wurden.

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Moove | "Das Know How zur Batteriezelle ist in Europa nur rudimentär verfügbar"

Peter Mertens hatte es geschafft. Nach einer Ausbildung zum Werkzeugmacher, Ingenierstudium und anschließender Promotion hat der Dr. Ing. verschiedene Posten inne - als Entwicklungschef von Audi oder Volvo und Qualitätschef von Jaguar-Land Rover war er. Er war für die Kompaktklasse von GM in Europa verantwortlich und Baureihenleiter der ersten A-Klasse bei Mercedes. Doch nach zwei Krebsdiagnosen kehrte er dem turbulenten Vorstandsposten den Rücken und ist heute eher im Hintergrund aktiv, wenn er mit Startups arbeitet, die an innovativen Technologien für die Autoindustrie arbeiten.

Mit diesem Abstand gesteht der bekennende Autofan heute ein, dass auch er die Entwicklung der Elektromobilität so nicht kommen sah, hier und da aufs falsche Pferd gesetzt hat und wird nicht müde zu betonen, wie wichtig es für Europa und die Industrie hier ist sich nicht zu abhängig von Asien zu machen.

Im Podcast mit Gerd Stegmaier und Luca Leicht verrät er ausserdem, warum er Tesla heute nur noch für schwer einholbar hält, warum seine Vorgänger bei Audi vielleicht etwas zu optimistisch in Sachen autonomes Fahren waren und wieso vermeintlich agile Unternehmen wie der Techgigant Nvidia zu träge ist, um wirklich die Technik fürs autonome Fahren an den Start zu bringen, die es braucht.

Außerdem verrät der Familienvater warum er die Lithiumionenbatterie noch nicht für ein Auslaufmodell hält ihr aber keine allzu große Zukunftsperspektive mehr bescheinigt und wieso es ein Fehler der Autoindustrie - und auch sein eigener war - maßgebliche Teile der Fahrzeugentwicklung den Zulieferern zu überlassen.

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